Sich auf die Geburt vorbereiten 

Jede Schwangerschaft ist anders & somit auch jede Geburt.

Wenn man das erste Mal schwanger ist, hat man das Glück nicht zu wissen wie anstrengend, schmerzhaft, kraftvoll und wunderschön eine Geburt ist. 

Eine Geburt kann unendlich viele Facetten haben.

Das heißt, ich kann mich auf meine Geburt so gut wie möglich vorbereiten und doch bleibt immer eine gewisse Variable die ich nicht planen kann. Dessen muß ich mir immer bewußt sein.

Ich muß davor aber keine Angst haben! Nein, Angst ist ein Gefühl was verspannt & verkrampft. Das können wir vor und während der Geburt so gar nicht gebrauchen.

Den Frauen vorzumachen jede Geburt kann oder sogar muß schmerzlos oder gar orgasmisch sein, finde ich einen falschen Weg. Klar wäre das toll und auch erstrebenswert, aber man darf sich nicht darauf versteifen.

Wir sind alle verschieden! Was bei der einen Frau funktioniert muss nicht bei einer anderen genauso funktionieren. Jeder Mensch hat ein anderes Schmerzempfinden, eine Art bzw einen  Trick sich zu entspannen und seine Ängste & Sorgen zu kompensieren.

Die Schwangerschaft kann man also sehr gut nutzen sich selbst besser kennenzulernen. Sich seiner Ängste und Sorgen bewußt zu werden und sie mit der Hebamme, Freundin, Partner etc besprechen und lösen. Zu lernen wie, wo, womit & mit wem kann ich mich entspannen und loslassen? Welche Methoden helfen mir?

Um Ideen oder Anregungen zu finden kann Frau aus einem guten Angebot von Büchern , Foren, Blogs und Internetseiten schöpfen.

Wichtig ist auf das eigene Bauchgefühl und Herz zu hören! Nicht auf das was Familie und Freunde für Richtig oder Falsch halten. Die Geburt betrifft in erster Linie Mutter und Kind. Denn diese zwei müssen die Geburtsreise durchleben.

Bei aller Vorbereitung  muß Frau sich bewußt sein, dass unter der Geburt manche Übungen vielleicht nicht die gewünschte Wirkung zeigen, oder z.B. der schöne Geburtspool doch nicht die Entspannung bringt bzw zu viel Entspannung und die Wehen nachlassen.

Für mich persönlich ist das Wichtigste in der Geburt jede Wehe anzunehmen. Sie als etwas positives und unerlässliches zu akzeptieren. Ohne Sie gibt es keine Geburt und kein Baby.
Loslassen und nicht verkrampfen. Trotz Hybnobirthing habe ich bisher keine schmerzlose oder gar orgasmische Geburt gehabt. Ich habe meine ganz eigene Atemtechnik und die ist völlig intuitiv und nicht einstudiert. Ich bleibe ganz bei mir, dem Baby und horche auf das was mein Körper gerade braucht. 

So waren meine Geburten schmerzarm und wunderschön. Bei den Hausgeburten habe ich keinerlei Geburtsverletzungen davon getragen und war immer sehr schnell wieder fit. Einen Geburtsvorbereitungskurs habe ich in den zwei ersten Schwangerschaften besucht. Für den Austausch und Grundinfos fand ich beide prima. In der dritten Schwangerschaft habe ich einen Yogakurs für Schwangere besucht und fand ihn absolute Spitze. Es tat richtig gut neben dem Austausch mit anderen Schwangeren auch Übungen für Geist und Körper zu machen.

Jetzt in der fünften Schwangerschaft habe ich keinen Platz mehr im Yogakurs bekommen und hab auch sonst nichts Geburtsvorbreitendes getan. Tja, mit 4 Kids ist die Zeit doch etwas knapper.

Auf unsere fünfte Geburtsreise bin ich sehr gespannt. 

Bis bald, 

Eure Claudia

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s