Was hilft wenn die Zähne kommen?

Unglaublich, aber unser Jüngster zahnt seit er ca. 16 Wochen alt ist. Wie bei fast allen Dingen reagiert hier jeder Mensch unterschiedlich. Bei ihm fing es damit an, dass er es mochte auf meinen und seinen Fingern rumzubeißen. Dann kam auch das exteme Speicheln dazu. Die weißen Schatten der Schneidezähnchen im Unterkiefer schimmerten durch. Die Mädels waren nie so früh dran. Mir tat er wirklich leid, denn besonders in den Abendstunden scheint es ihn arg gequält zu haben. So besorgte ich alles was meinen Töchtern schon geholfen hatte. Ich wollte ihm verschiedene Dinge anbieten aus denen er sich das raussuchen kann was ihm gerade am besten hilft.

  • Kühlbeißringe wie den Nip Kühlbeißring mit langen Beißelementen und den MAM Cooler. 
  • Etwas hartes aus Holz. Entweder unbehandelt oder mit ungiftigen, speichelechten Farben bemalt. Unsere Kinder lieben die Skwish Motorikschleife.  Die können sie sehr gut greifen und dann darauf herumbeißen. Aber auch von Grimm oder Haba gibt es tolle Greiflinge die sich zum draufbeißen eignen.
  • Eine Veilchenwurzel ist für uns auch unerlässlich. Alle meine Kinder haben sie geliebt. Durch das einspeicheln und kauen lösen sich Ätherische Öle und Schleimstoffe wirken kühlend und schmerzstillend auf die wunden Stellen im Mund. Wir bes´festigen sie immer an einer Schnullerkette. Wenn die Babys schon Zähnchen haben, sollte man aufpassen das keine Stücke abgebissen werden.
  • Ein nasser, kalter Waschlappen wird auch sehr gern genommen. Oder auch eine Mullwindel oder ein Kuscheltier.
  • Finger, Nase und Kinn von Mama, Papa oder den Geschwistern sind sehr beliebt. Allerdings ist man dann auch voll mit Babysabber.

Nun und dann gibt es noch die Dinge die ich ihm bei Bedarf gebe. Dazu gehören:

  • Die Bernsteinkette ziehe ich ihm gern an. Auch wenn ich einen nutzen noch nicht wirklich gemerkt habe.
  • Das Zahnöl der Bahnhofsapotheke mag ich sehr. Das trägt man äußerlich  da auf wo die Wangen gerötet sind. Bei den Schneidezähnen über und unter der Lippe. Bitte nicht auf die Schleimhäute, die Lippen oder das Zahnfleisch auftragen.
  • Osanit zuckerfreie Zahnungskügelchen. Die helfen meinen Babys und sogar den älteren Kindern sehr gut.
  • Wenn nichts mehr geht, gebe ich ein Viburcol Zäpfchen.

Ansonsten ist viel kuscheln, Tragen im Tuch oder der Trage angesagt. Das tröstet besonders gut!

Von Dentinox oder ähnlichen Gelen die direkt aufs Zahnfleisch aufgetragen werden halte ich persönlich nichts. Probiert aus was Eurem Baby gut tut.

Bis bald,

Eure Claudia

Unsere Hausapotheke

Jetzt beginnt die kalte Jahreszeit und damit auch die Zeit, in der die Kinder jeden erdenklichen Virus mit nach Hause bringen.

Bei uns kommt da schon was zusammen, da vier Kinder, vier verschiedene Einrichtungen besuchen. Unsere 5 Jährige ist leider schon immer anfällig für Erkältungen, die sich leider schnell zu einer  obstruktiven Bronchitis oder gar Lungenentzündung entwickeln. Die anderen Kinder stecken Infekte meist ganz gut weg und sind schnell wieder fit.

Ich bin mit Medikamenten immer sehr zurückhaltend und versuche immer auch Hausmittel bevor ich zu Härterem greife. Wir haben immer die von uns am häufigsten benötigten Medikamente zu Hause. Ich möchte Euch heute mal zeigen welche das sind.

Ich bin kein Arzt oder Apotheker und berichte hier nur von meinen eigenen Erfahrungen.

Als erstes möchte ich Euch ein sehr gutes Buch zum Thema empfehlen. Es ist ein sehr dickes Buch mit vielen und guten Informationen zu den häufigsten Krankheiten im Kindesalter. Es beinhaltet viele Bilder, Tips und Hausmittel passend zu jeder Krankheit. Gesundheit für Kinder ist immer einen Blick wert.

Desweiteren besitze ich einige Bücher zum Thema Homöopathie. Der Quickfinder für Kinder ist Eines was ich sehr empfehle.

Ich habe auch eine Globuli Hausapotheke. Das würde hier aber zu weit führen. Wenn ihr dazu mehr wissen wollt, mache ich dafür einen extra Post.

Nun aber zu unseren Medikamenten. Grundsätzlich sei gesagt: Ich lasse meine Kinder Fiebern so lange es ihnen dabei gut geht. Fieber hat ein Wirkung gegen den Virus bzw die Krankheit. Es immer gleich zu senken ist eher kontraproduktiv für die Genesung.

Zum Thema ätherische Öle bei Kindern: Bitte seid damit immer vorsichtig. Meidet Babix -Tropfen oder ähnliches.  Ätherische Öle wie Pfefferminze, Eukalyptus, Ackerminze,bekannt als japanisches Heilpflanzenöl (Mentha arvensis)
Kümmel (Cumin carvi), Salbei (Salvia officinalis), Thymian Chemotypen Thymol und Carvacrol, Ysop und Kampher  haben aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung eine sehr starke und reizende Wirkung. Diese kann bei Babys und Kindern unter 12 Jahren  zu Atemnot, bis hin zum Atemstillstand führen. Bitte beachtet, wenn ihr für Säuglinge und kleine Kinder Grippe- und Husteneinreibemittel kauft, diese frei von Kampher und Menthol sind.

Das haben wir für die Kinder und den Babymann immer im Haus:

Viburcol: Homöopathische Zäpfchen bei Unruhezuständen. Gebe ich bei schlimmen Zahnungsbeschwerden und z.B. Fieber wenn das Kind sich nicht wohlfühlt dabei.

Carum carvi Zäpfchen: Homöopathische Zäpfchen bei Blähungen und Bauchkrämpfen

Engelwurzbalsam von der Bahnhofs- Apotheke: Ätherische Salbenmischung. Bei Schnupfen einfach auf die Nasenflügel auftragen. So bekommt das Baby besser Luft und die wunde Nase wird gleichzeitig gepflegt.

Thymian- Myrte- Balsam von der Bahnhofs- Apotheke: Ätherische Salbenmischung. Bei Erkältung und Husten auf Brust oder Rücken auftragen.

Otovowen: Homöopathische Mischung zum Einnehmen bei Mittelohrentzündung und Schnupfen.

Ibuprofen Saft:  Gegen Fieber und Schmerzen.

Euphrasia Augentropfen: Bei roten Augen, Bindehautentzündung, tränenden Augen.

NaCl 0,9%:  Zum inhalieren mit dem Pariboy, als Nasentropfen bei Erkältung.

Mama natura Insectolingel: Hilft super bei juckenden Insektenstichen.

 

Für Stoß- und Schürfverletzungen haben wir immer da:

Calendula Essenz:  Zum Reinigen und ausspülen von Wunden. Behandlung von Wunden und oberflächennahen Entzündungen.

OcteniseptWundspray: Wässriges Schleimhaut- und Wundantiseptikum, frei von Phenolen, organischen Quecksilberverbindungen und PVP-Iod. Bei Kindern, Kleinkindern und Frühgeborenen ohne Einschränkung einsetzbar.

Arnica Salbe

Combudoron Gel:  Bei Verbrennungen, Sonnenbrand und Insektenstichen

Mirfulan Wund- und Heilsalbe: mit Zink

Bepanthen Wund- und Heilsalbe

Pflaster und selbstklebenden Verband

Für uns Erwachsene:

Ibuprofen 400 :   Gegen Schmerzen

Kamilleblüten:  Zum inhalieren bei Erkältung

Ileon Zugsalbe: Bei eingewachsenen Nägeln, Splittern o.ä. Kann auch bei den Kindern angewendet werden.

BACH ORIGINAL Rescue Tropfen alkoholfrei 

Dann haben wir noch ein Braun Ohr Thermometer und ein Reer Fieberthermometer. Einen Pariboy Junior zum inhalieren mit NaCl und einen Nasensauger für den Staubsauger. Bei dem Nasensauger war ich echt skeptisch. Jetzt bin ich total überzeugt.

Alles andere besorge ich dann wenn wir es benötigen.

Mit dieser Austattung fahre ich seit Jahren sehr gut. Nun wünsche ich Euch ein tolles Wochenende und bleibt gesund!

Bis bald,

Eure Claudia

 

 

 

 

 

 

Warum wir völlig ohne Strafen auskommen!

Ich bestrafe meine Kinder nicht! Habe ich nie und werde ich auch nicht! Für mich und meine Kinder verbessert sich die Situation nicht durch Strafen. Die Kinder lernen nicht durch Strafen.

Oft beobachtete ich Eltern die Ihre Kinder mit merkwürdigen Strafen erziehen und das auch noch richtig und gut finden. Die verhängten Strafen stehen zu 90% in keinem Zusammenhang mit der Ursache wofür bestraft wird. Nicht selten werden Strafen in einem eskalierten Streit ausgesprochen, weil Eltern in dem Moment nicht weiterkommen und Ihre Macht mit einer Strafe unterstreichen um so als Sieger aus dem Streit zu gehen.

Für das Kind ist diese Strafe dann weder eine Lehre noch ist das Grundproblem des Streits gelöst. Strafen haben auch nichts mit Konsequenzen zu tun. Sie werden gern als Druck oder Erpressung benutzt und ausgesprochen. “ Wenn du dies oder jenes nicht tust dann darfst Du 1 Woche nicht Fernsehen.“ Ehrlich, wenn jemand so mit mir sprechen würde wäre ich erst Recht sauer und würde nicht das tun was derjenige von mir verlangt.

Nach meiner Auffassung müssen Kinder nicht immer der Meinung und den Wünschen der Erwachsenen kommentarlos zustimmen. Wenn wir uns mal vor Augen führen wie fremdbestimmt unsere Kinder im Alltag sind, ist es völlig verständlich das auch sie einfach mal keine Lust auf etwas haben, oder gerade mit einer für sie wichtigen Sache beschäftigt sind und diese nicht ad hoc für uns und unsere Vorhaben unterbrechen wollen.

Warum soll ich mein Kind dann dafür bestrafen oder es mit einer Drohung zwingen meinem Willen zu entsprechen?

Ich bin der Meinung soziales Miteinander funktioniert nur mit Kommunikation und klaren Äußerungen in der Ich-Form. Die Wünsche und Pläne klar formulieren. Den anderen Familienmitgliedern ermöglichen sich auf meine Pläne rechtzeitig einzustellen oder ihnen eben die Möglichkeit geben eigen Wünsche oder Bedürfnisse zu äußern. Dann gemeinsam eine Lösung oder auch ein Kompromiss zu finden.

Es ist nicht nur wichtig seine Wünsche und Pläne gut zu kommunizieren sondern auch gut zuzuhören, auch mal nachzufragen warum dem Kind gerade dies oder jenes nicht passt oder es nicht mitmacht. Die Reaktion des Kindes ernst nehmen und im Gespräch bleiben. Jedes Kind muss lernen Kompromisse einzugehen oder auch mal zurückzustecken. Wichtig ist ein gutes Gleichgewicht zwischen Kompromissen und Wünschen bzw. Plänen zu halten. So klappt es selbst in einer Großfamilie. Man muss sich und den Kindern die Zeit zum Reden geben. Nur durch Gespräche weiß ich warum oder wieso mein Kind so reagiert und mein Kind weiß warum ich entsprechend reagiere. Damit meine ich allerdings nicht alles tot zu quatschen oder jede Kleinigkeit ewig auszudiskutieren. Sondern klare Formulierungen und Ansagen auf die sich die Kinder verlassen können.

Wenn mein Kind etwas tut oder getan hat was es wissentlich nicht darf, erkläre ich ihm warum es das nicht darf und das ich aus diesem und jenem Grund sauer und /oder enttäuscht bin. Ich frage warum es das getan hat obwohl es wusste dass ich es nicht erlaubt habe. Danach kann ich mit Begründungen meinen Standpunkt noch einmal klar machen. Ich erwarte nicht das mein Kind mit meiner Meinung einverstanden ist. Aber ich erwarte das es meine Meinung und meinen Standpunkt respektiert und danach handelt.

Das funktioniert aber nur wenn mein Kind lernt das auch seine Meinungen, Standpunkte und Grenzen akzeptiert werden.

Wenn meinen Kindern aus Versehen, Unwissenheit oder Neugierde Missgeschicke passieren, etwas kaputt geht oder ähnliches, bespreche ich die Situation. Warum ist das passiert? Was könnte das Kind nächstes mal anders oder besser machen? Wen könnte es nächstes mal um Hilfe bitten?

Nur so lernt mein Kind wie ein gutes Miteinander funktioniert. Mit gegenseitigem Respekt! Die Gefühle, Grenzen, Stimmungen, Meinungen, Situationen der Mitmenschen, wahrnehmen, ernstnehmen und respektieren.

Bis bald,

Eure Claudia

 

 

 

 

 

 

 

 

Familienbett oder wie Mama auf der Holzkante nächtigt

Bei meiner Großen war ich, da noch sehr jung, sehr von der Meinung anderer beeinflusst. Instinktiv hatte ich mein Baby trotzdem die ersten Wochen mit in meinem Bett oder neben mir im Beistellbett. Bis zu dem Zeitpunkt wo mir nahegelegt wurde, dass das Baby doch nun in ihr eigenes Zimmer ziehen müsste, damit sie und ich ruhiger schlafen können. Es klappte ohne Probleme und sie schlief meistens alleine und durch.

Baby Nummer 2 kündigte sich an und für mich stand fest es gibt einen Stubenwagen als Beistellbett und die kleine Maus schläft selbstverständlich mind. das erste Lebensjahr bei uns. So kam es auch, nur dass sie das Schlafen bei uns von Anfang an zu einem schlafen auf uns festlegte. Ein 24 Stunden Baby wie es im Buche steht. Aber kein Problem dank Tragetuch und Familienbett. Ich habe es geliebt zum stillen nie aufstehen zu müssen und sie als letztes und morgens gleich wieder als erstes zu sehen. Mich hat das gemeinsame schlafen entspannt und nie gestört. Anders wäre ich nie auf ein Schlafpensum gekommen was zum überleben reicht. Sie ist bis heute (10J. ist sie nun alt) nicht vollständig aus dem Familienbett ausgezogen.

Für die kommende Kinder stand fest dass das Familienbett für uns das entspannteste Schlafmodel ist. Mit 2 Kleinkindern in einem Bett mit einer Größe von 2m Breite schlief es sich auch ganz gut. Im Alter von 2 und 5 Jahren boten wir den Kindern jeweils ein Bett im gemeinsamen Zimmer an. Erst war die Freude groß. Jedoch schliefen beide nur bis etwa Mitternacht in Ihren Betten und kamen danach zu uns. Halbes Familienbett sozusagen.

Schwanger mit dem vierten Mädchen war uns klar dass unser 2 m Bett definitiv zu klein für fünf Menschen ist. Also haben wir kurzerhand unser schönes Himmelbett aus Kiefernholz zerlegt, etwas Holz dazu gekauft und ein 4 m breites Familienbett gebaut. Ein einfacher Rahmen auf dem Boden, sodass die Lattenroste ca. 5 cm Luft hatten und so die Matratzen gut unterlüftet waren. Diese Liegewiese passte genau unter die Schräge im Schlafzimmer und war einfach perfekt.

Effektiv genutzt wurden allerdings immer nur 3 von 4 Matratzen. Weil kuscheln einfach das Schönste ist. Die Große konnte so auch ab und an bei uns schlafen und keiner musste Angst haben irgendwo hinauszufallen. Die Kleinen hatten immer noch ihre Betten und konnten immer selber entscheiden wo sie schlafen wollen.

So haben wir dann 2 Jahre geschlafen. Mit dem Umzug ins neue Heim entschieden wir uns wieder auf ein normales 2 m Bett umzusteigen. Jedes Kind hat sein eigenes Zimmer bekommen. Unseren Plan hatten wir jedoch ohne unsere Kinder gemacht. Alleine schlafen ist halt nicht artgerecht und das haben sie auch durchgesetzt. Allerdings wollten sie nun nicht mehr unbedingt bei uns schlafen, sondern lieber unter sich. Also zogen sie mit ihren Matratzen oft bis zu 3 mal die Woche um. Immer mal ein anderes Zimmer. Unsere 7 Jährige fühlte sich jedoch zunehmend beim einschlafen und im Schlaf gestört und beschloss für sich alleine schlafen zu wollen.

Die anderen zwei, mittlerweile 4 und 9 Jahre, schlafen nun in einem Zimmer in einem Etagenbett. Zu 80% kommen beide noch irgendwann nachts zu uns. Dann vermisse ich unser Riesenbett. So sehr ich das Familienbett liebe und schätze ist es doch oft eng. Da liege ich dann eine  ganze Nacht in einer Position eingekeilt, vor mir und hinter mir ein Kuschelkind. Die übrigens sofort merken wenn man wegrückt und wie ein Magnet sofort wieder Körperkontakt herstellen. Trotz der Rückenschmerzen freue ich mich morgens zwischen meinen Kindern und meinem Mann aufzuwachen. Das ist für mich das Größte Glück auf der Welt. Jeden Morgen immer wieder.

Lustig ist, wenn die Süßen unverhofft mal eine ganze Nacht in ihren Betten schlafen, wir Eltern nachts nervös aufwachen und schauen gehen ob sie alle noch atmen. Ich genieße diese wunderbare Zeit und möchte jedem raten es wenigstens auszuprobieren. Unser kleiner Babyjunge soll auch wieder bei uns im Bett schlafen. Dafür werden wir wahrscheinlich an einer Bettseite noch ein Einzelbett anbauen. Dafür braucht es allerdings ein Bett in gleicher Höhe. Das ist oft nicht so einfach zu finden.

Beim Familienbett mit einem Neugeborenen bzw. Baby ist mir wichtig:

  1. dass das Baby nicht aus dem Bett fallen kann
  2. am liebsten Baby Schlafplatz an der Wand, dann mein Schlafplatz, dann Geschwister und Papa. So können die Geschwister nicht aus versehen auf das Baby rollen oder es zu decken
  3. genug Platz um nachts auf beiden Seiten im Liegen stillen zu können
  4. Ablagefläche für Spucktücher, Stilleinlagen, Trinken etc.
  5. gedimmtes Licht

So ist es fürs Baby sicher, keiner wird unnötig geweckt und ich kann auch gleich nach dem stillen weiter schlafen. Ein großer Vorteil ist dass das Baby oft garnicht richtig wach wird. So sind die Nächte im allgemeinen ruhiger und alle bekommen genug Schlaf ( wenns gut läuft 😉 )

Bis bald,

Eure Claudia

 

 

 

Giftstoffe in Schwangeren-, Still- und Babytees

Ich trinke gerne und viel Tee und bin immer davon ausgegangen dass ich mir und meinen Kindern damit etwas Gutes tue. Natürlich kaufe ich meist Bio Tees. Damit fühlte ich mich bis heute immer auf der sicheren Seite. Bis ich den Beitrag des ZDF-Verbrauchermagazin „WISO“ gesehen und gelesen habe.

Wobei kann man sich überhaupt noch sicher fühlen? Wem kann man überhaupt noch vertrauen? Was kann man noch guten Gewissens verzehren?

WAS läuft bitte verkehrt wenn nicht mal BABY Tees auf diese bekannten Giftstoffe regelmäßig und verpflichtend untersucht werden?

In diesem Fall geht es um sogenannten Pyrrolizidinalkaloiden (PAs). Dem Bundesamt für Risikobewertung (BfR) zufolge kann dieses pflanzliche Gift den Organismus schädigen und bei langer und hoher Dosierung Lebertumore verursachen. Das Beitragsbild zeigt den Übeltäter der dieses Gift enthält. Das Jakobskreuzkraut. Diese Pflanze ist unter Landwirten und Pferdehaltern bekannt für seine giftige Wirkung. Das Jakobskreuzkraut ist ein Unkraut was sich sehr schnell und hartnäckig verbreitet. Man bekommt es nur mit Unkrautvernichter oder  konsequentem Ausstechen  inkl. Wurzel in den Griff.

Das Jakobskreuzkraut fühlt sich auch zwischen Teepflanzen wohl. Da Unkrautvernichter bei Bio Tees verboten ist und das Ausstechen viel zu aufwendig ist, gelangt bei maschineller Ernte das Unkraut ungefiltert in den fertigen Tee

Es gibt keine verpflichtenden Kontrolluntersuchungen bezüglich der PAs. Obwohl das BfR auf die Notwendigkeit für diese Kontrollen seit Jahren hinweist. Die Bundesländer sind selber für die Kontrollen verantwortlich und keines testet auf PAs. Die zuständigen Lebensmittelbehörden sehen keinen Bedarf für Pflichtkontrollen.

Ich hab mir für die Schwangerschaft den “ Ich freu mich auf Dich“ Schwangerschaftstee bestellt. Mindestens 1 L davon wollte ich am Tag trinken. Zum Glück schmeckt der Tee wie Laternenpfahl ganz unten und ich hab höchstens 6 Tassen davon getrunken. Denn auch dieser Tee ist stark mit PAs belastet.

In diesem Land wird so viel getestet und man muss sich oft an die wahnwitzigsten Vorschriften oder Regeln halten. Aber bei einem so wichtigen Thema halten die zuständigen Behörden es für nicht wichtig Pflichtkontrollen und gestezliche Grenzwerte einzuführen. Wo, wenn nicht bei Schwangeren, Stillenden und Babys ist es wichtig Nahrungsmittel und auch alles Andere auf schwerwiegende und nachgewiesen schädliche Inhaltsstoffe zu prüfen?

Auf der Seite vom WISO konnte ich mir die Ergebnisse der Untersuchungen downloaden. Leider komme ich nicht mehr zu dem Beitrag. Er scheint gelöscht. Schade. Denn ich darf bestimmt die Downloads nicht einfach hier veröffentlichen.

Ich kann Euch meine Empfehlungen für Tees ohne PAs hier notieren. Dann habt ihr einen kleine Auswahl beim nächsten Einkauf im Teeregal.

Schwangerschaftstee:

  • Baby Zauber Bio-Schwangerschaftstee 1                                  UEBE Medical GmbH
  • HiPP Bio Schwagerschaftstee                                                        HiPP GmbH & Co. Vertrieb KG
  • Lebensbaum demeter Bio Schwangerschaftstee                     Ulrich Walter GmbH
  • Sidroga Bio Schwagerschaftstee                                                   Sidroga Gesellschaft für                                                                                                                        Gesundheitsprodukte                                                                                                                            GmbH

Stilltee:

  • Alnatura Bio Stilltee                                                                           Alnatura GmbH
  • HiPP Mama Bio-Stilltee                                                                    HiPP GmbH & Co. Vertrieb KG
  • Sidroga Bio Stilltee                                                                             Sidroga Gesellschaft für                                                                                                                          Gesundheitsprodukte                                                                                                                            GmbH
  • babydream für Mama Bio Stilltee Früchte                                   Dirk Rossmann GmbH
  • Weleda Bio Stilltee                                                                               Weleda

Babytee:

  • H&S Bio Fencheltee Nr. 65 Bio                                                          H&S Tee-Gesellschaft                                                                                                                                       GmbH & Co.
  • H&S Schlaf gut  Nr. 74 Bio
  • babydream Bio Babytee Fenchel                                                       Dirk Rossmann GmbH
  • babydream Bio Schlaf gut Tee
  • demeter Bio Baby Bäuchleintee                                                        Ulrich Walter GmbH
  • demeter Bio Baby Fencheltee

Bis bald,

Eure Claudia

Hauptsache gesund!

Das ist einer der Sätze, die ich seit Februar 2009 ganz anders wahrnehme. Das war der Zeitpunkt an dem wir erfahren haben, dass unsere Zweitgeborene einen Chromosomendefekt hat. Sie hat das Potocki- Lupski- Syndrom, eine Duplikation am Chromosom 17. Nicht von uns Eltern vererbt, sondern ein sogenanntes Keimzellmosaik. Das heißt, die Eizelle oder die Samenzelle hatten diese Duplikation.

Nach eineinhalb Jahren Sorgen, Krankenhaus und etlichen Untersuchungen endlich eine Diagnose. Sie hat uns geschockt und erleichtert zugleich. Warum wir? Warum unser Baby? Wie geht unser Leben weiter? Was heißt das für unsere Zukunft?

Erleichter waren wir dass wir nun endlich wussten warum sie in Ihrer ganzen Entwicklung hinterher ist. Das wir nun wissen woran wir sind und das wir Therapien für sie besser und gezielter anwenden können. Da waren wir noch ganz optimistisch. Leider ist der Weg hin zu Unterstützung, Therapien, Pflegestufen etc. sehr steinig und nur Eltern die sich rundum informieren und durchhalten kommen zu Ihrem Recht.

Was dann noch hinzu kommt sind die Blicke und Kommentare von anderen Mitmenschen. Egal ob aus der Familie, von Freunden oder von völlig fremden Menschen beim einkaufen.

Meiner L. sieht man ihre Besonderheit nicht  direkt an. Körperlich hat sie wenige bis keine offensichtliche Beeinträchtigungen. Allerdings ist sie in ihrer geistigen Entwicklung heute mit fast 10 Jahren, auf dem Stand einer 4 Jährigen.

Sie ist das fröhlichste Mädchen das ich kenne. Sie ist glücklich, fühlt sich wohl und geliebt. Sie hat unser Leben um so viel bereichert, uns über so vieles anders denken lassen. Sie lehrt uns und ihren Geschwistern jeden Tag neu und unvoreingenommen anzunehmen. Uns über Kleinigkeiten und eigentlich selbstverständliches zu freuen. Positiv durchs Leben zu gehen. Wir sind so dankbar sie bei uns zu haben!

Nichts hatte in der Schwangerschaft mit L. auf ihre Besonderheit hingedeutet. Auch die ersten Monate nach Ihrer Geburt schien alles normal.

In den folgenden Schwangerschaften konnte ich kostenlos immer einen Feinultraschall in Anspruch nehmen. Das tat ich auch.

Jedoch bin ich mir seit der Diagnose bewusst das auch ein Feinultraschall kein gesundes Kind macht. Alle anderen Untersuchungen in der Schwangerschaft lehnte und lehne ich ab.

Für uns ist L. nicht schlechter oder weniger Wert als ihre Geschwister. Ich sehe sie keinster weise als eine Bürde oder sonstiges negatives in unserem Leben.

Diese Gesellschaft gibt uns vor, nur Menschen die leistungsstark und anpassbar sind, sind wertvoll und richtig. Nein! Alle Menschen sind wertvoll! Egal welche Defizite sie haben. Jeder Mensch hat das Recht auf Anerkennung und ein würdevolles Leben. Jeder ist ein Gewinn für die Gesellschaft, auf seine ganz eigene Art! Ein wertvolles Leben bemisst sich nicht an Intelligenz oder Leistungsfähigkeit.

Unsere Aufgabe ist es, L. auf dem Weg in ein wertvolles und möglichst selbstbestimmtes Leben zu begleiten. Wichtig ist das sie glücklich ist! Nur das zählt!

Bis bald,

Eure Claudia

 

 

 

Kann ich gebären wo und wie ich will?

Das war eine der wichtigsten Fragen nach dem positiven Test. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass jede schwangere Frau die freie Wahl hat. Dem ist jedoch schon länger nicht so. Der Beruf der Hebamme erfährt von der Politik und den Krankenkassen keinerlei Wertschätzung. Sie sind die Fachfrauen für Schwangerschaft, die Geburt und die Zeit danach. Es macht mich wütend und traurig zugleich wie dieser Beruf mit Füßen getreten wird.

Für Frauen und deren Partner ist die Schwangerschaft und die Geburt eine einmalige, sensible und schützenswerte Zeit! Wie kann es sein das Frau genau in dieser Zeit keine freie Wahl hat was mit ihr, ihrem ungeborenen Kind sowie Ihrem Körper geschieht.

Es haben sooo viele Hebammen ihren Beruf oder ihre selbständige Arbeit niedergelegt. Der Grund sind die unverhältnismäßig gestiegenen Versicherungsbeiträge die Hebammen zahlen müssen.

Es fängt also damit an, dass Frau am besten schon mit dem positivem Ovulationstest in den Händen auf Hebammensuche geht. Selbst dann hat sie keine Garantie eine Hebamme zu finden. Auch das Hebamme und Schwangere auf einer Wellenlänge sind, ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Da Frau ja kaum Auswahl hat.

Ich spreche aus eigener Erfahrung. Meine ersten zwei Mädels sind im Krankenhaus geboren. Beide Geburten waren schön. Für mich allerdings eher durch Angst geprägt. Ständige CTG Überwachung, Medikamente, Dammverletzung bzw Schnitt, Geburt in Käferlage und keine Ruhe mit meinem neugeborenen Baby.

In meiner dritten Schwangerschaft 2009 war mir klar, dass ich einen anderen Weg gehen möchte. Also suchte ich mir eine Hebamme die mich durch die Schwangerschaft und Geburt begleiten sollte. Für mich war es eine der besten Entscheidungen die ich je getroffen habe.

Endlich keine vaginalen Untersuchungen und keine langen CTG Aufzeichnungen mehr. Dafür eine 1 zu 1 Betreuung bei mir zu Hause. Tolle Gespräche bei einer Tasse Tee, die mir Sicherheit und Selbstvertrauen gaben. Die Hebamme hat sich alle meine Sorgen, Gedanken und Wünsche geduldig angehört und respektiert. Ich fühlte mich durchweg mündig, sehr gut betreut und sicher.

So gut betreut und mit einem sicheren Gefühl war die Hausgeburt einfach wunderschön! Weniger schmerzhaft, ohne Geburtsverletzungen und ganz selbstbestimmt! Die Zeit danach war so ruhig und wundervoll.

Also war es für die nächste Schwangerschaft 2011 keine Frage wie und wo Schwangerschaft und Geburt betreut werden. Durch unseren Umzug 2010 in ein anderes Bundesland konnte ich leider nicht auf die Hebamme meiner letzten Schwangerschaft zurückgreifen und musste so auf die Suche nach einer Neuen gehen. Schon damals nicht mehr so einfach. Ich fand schließlich in einem 15 km entfernten Örtchen eine selbständige Hebamme. So kam ich wieder in den Genuß einer sehr gut betreuten Schwangerschaft und einer traumhaften Wassergeburt in unserem Wohnzimmer.

Im September 2016 habe ich dann den Hebammenmangel deutlich zu spüren bekommen. Für mich stand fest, dass keine andere Betreuung und auch keine Geburt außerhalb meiner vier Wände in Frage kommt. Ich habe mir tatsächlich meine Finger wund telefoniert und war schon wirklich verzweifelt. Jede mir bekannte oder empfohlene Hebamme hat ihren Beruf oder ihre Hausgeburtshilfe aufgegeben. Glücklicherweise haben wir in Bremen noch Geburtshäuser! In einem dieser fand ich meine jetztige Hebamme die mich und die Hausgeburt betreuen wird. Es sind zwar 23 km pro Strecke Fahrt, ich muss für jede Vorsorge ins Geburtshaus fahren und die Nachsorge wird, aus Kostengründen für meine Hebamme, eine Ortsansässige Hebamme übernehmen. Trotzdem bin ich sehr glücklich und dankbar dass es mir möglich ist noch einmal so selbstbestimmt meine Schwangerschaft und Geburt zu genießen.

Traurig und wütend beobachte ich was diese Entwicklung in der Geburtshilfe für die Zukunft und die Familienplanung meiner und aller unserer Töchter bedeutet!

Bis bald,

Eure Claudia

 

 

 

 

 

 

Konsum rund ums Baby

Guten Morgen,

heute möchte ich meine Meinung zum unerschöpflichen Konsumwahnsinn rund um Schwangerschaft und Babys teilen.

Nachdem ich den positiven Test im September 16 in den Händen hielt fing ich an auf verschiedenen Mamiblogs, Mami Youtube Kanälen etc rum zu stöbern. Schaute hier und da ein Video oder las Produktplatzierungen.Nach kurzer Zeit merkte ich wie mir das auf den Zeiger ging. Denn die wichtigsten Punkte blieben in meinen Augen (oft) völlig außen vor.

Wie habe ich bloß meine 4 wundervollen Kinder ohne diesen ganzen, zu meist völlig überteuerten Kram, groß bekommen. Warum müssen erstmal tausende von Euronen für ein eigenes durchgestyltes Babyzimmer, Hochstuhl für Neugeborene, selbstschaukelnde Wiegen, völlig überteuerter Kinderwagen, Autositze mit Buggyfunktion etc. ausgegeben werden? Die Babyindustrie freut sich. Muss denn alles immer neu gekauft werden? Interessiert sich denn keiner für die ganzen Schadstoffe z.B. im 1300€ Kinderwagen? Gibt es nicht genug Artikel wie schädlich Babyschalen, egal ob Autositz oder Neugeborenen Hochstuhl, für Babys Rücken sind?

Was brauchen die Eltern bzw Mutter und Kind wirklich das erste Jahr?

Ganz ehrlich: wenig und für wenig Geld!

Jedes Baby ist anders. Ja, aber in vielen Punkten brauchen sie meistens immer dasselbe.

Bei uns haben sich folgende Dinge bei 4 Kindern bewährt:

  • Ein gebrauchter Wickeltisch aus Vollholz. Nachher umbaubar zur Kommode. Unser Wickeltisch ist nach 5 Kids wie neu. Er hat uns vor Jahren 25€ gekostet.
  • Wickeltischauflage auch gern gebraucht bzw. selber machen. Lest euch mal die Tests durch. Da kann ich mein Kind nicht mit gutem Gewisssen drauflegen. Da mag das Design noch so schick sein. Wenn es neu sein soll, dann über einen Naturversand wie Hans Natur oder bei Dawanda schauen.
  • Stoffwindeln und Waschlappen für Babys Popo. In Wegwerfwindeln und Feuchttüchern ist so viel Chemie. In meinen Augen nichts für zarte Babyhaut. Stoffwindeln kann man auch gebraucht kaufen und selbst wenn man sie neu kauft sind sie günstiger als Wegwerfwindeln. Man spart Geld & Müll.
  • Am Anfang reicht für die gesamte Babypflege Wasser, Muttermilch und wenn man will etwas Kokosöl, Jojobaöl oder ein anderes pflegendes Hautöl.
  • Gebrauchte Kleidung etc Schlafsäcke. Ich hab immer bis auf wenige Teile gebrauchte Kleidung gekauft. Da achte ich sehr auf die Zusammensetzung.  Reine Baumwolle, Wolle, Seide und ein Wolle & Seide Gemisch. Bei gebrauchter Kleidung brauch ich mir keine Sorgen um Schadstoffe o.ä. machen. Sie ist günstig und gut für die Umwelt.
  • Ein Kinderwagen mit großer Babywanne für höchstens 200€. Ich habe bei 4 Kindern nicht einmal einen neuen Kinderwagen gekauft. Meine Kinder lagen da so selten drin und wenn dann sowieso nur die ersten 8 Monate. Wir hatten einen gebrauchten Teutonia für 100€ gekauft. Er sah aus wie neu und hat uns gute Dienste geleistet.
  • Tragetücher oder eine andere geeignete Tragehilfe. Ja, ich bin durch und durch eine Tragemama. Für mich bietet richtiges, anatomisch korrektes Tragen, nur Vorteile für Eltern und Kind. Ich denke für viele Eltern wäre eine bzw mehrere gute Trageberatungen von einer ausgebildeten Trageberaterin eine sehr gute Investition. Denn Babys sind nun mal Traglinge. Sie interessiert nicht wie stylisch Mamis neuer Kinderwagen ist. Sie brauchen Mamis Nähe, ihren Geruch, ihren vertrauten Herzschlag!
  • Waschbare Stilleinlagen. Kann man auch prima Secondhand kaufen. Sparen Geld und Müll. Sind gesünder für die Haut.
  • Eine Federwiege. Gebraucht für 50 -80€. Ein Platz zum ablegen und Wohlfühlen. Es muss nicht das neueste Modell sein.  Lullababy  oder die Schlummerli sind super. Ich ziehe aus verschiedenen Gründen eine Federwiege mit Korb inkl Matratze einer Hängematte vor.
  • Ein gebrauchter Stubenwagen. Für 30- 50€.
  • Ein Autositz. Hier kaufen wir neu. Der letzte ist nach drei Kindern nicht mehr zu Gebrauchen. Einen Autositz würde ich nur von einer befreundeten Familie kaufen. Denn nur da kann ich dann davon ausgehen das er wirklich Unfallfrei ist. Hier achte ich beim Kauf auf Schadstoffe im Bezug und auf die Tests des ADAC etc. Aber auch hier gibt es für mich Preisgrenzen. Es gibt oft reduzierte Modelle mit Designs aus dem Vorjahr.
  • Ein Stillkissen hab ich mir vor Jahren selber gemacht. Gefüllt mit Schafswolle. Dazu hab ich ein gebrauchtes von einer Freundin bekommen.
  • Geschlafen haben alle meine Babys neben mir in unserem Bett. Familienbett ist die Lösung für unruhige Nächte. Zeitweise war unser Bett 4 m x 2 m groß.

Jetzt kommen für mich die wichtigsten Punkte die Eltern und Babys brauchen:

  • Zeit für sich!!!! Das heißt Ruhe und wenig bis kein Streß. Zeit zum kuscheln, stillen und kennenlernen.
  • Eine gute Hebamme. Aus eigener Erfahrung weiß ich wie schwer es ist die zu finden.
  • Familie und Freunde. Zur Unterstützung wenn es mal stressig wird.
  • Gutes Essen und viel Trinken.
  • Schlaf wenn das Baby schläft.

Zu den einzelnen Punkten werde ich bestimmt in anderen Blogposts genaueres schreiben.

Bis dahin,

Eure Claudia